Archives: Episoden

#20 – Vom Sortieren und Ordnen

In letzter Zeit verspüre ich das starke Bedürfnis, dem mir innewohnenden Chaos zumindest zeitweise einen Riegel vorzuschieben. Erste Anstrengungen belegen: ein Anfang ist gemacht. Baustellen gibt es aber noch viele. Sortieren und Ordnen ist angesagt.

Immerhin: es gibt eine Aufbewahrung für meine Werkzeuge und großen Garnkonen, für sonstiges Nähzubehör und mein großer Kardierer hat endlich auch ein Zuhause.

Die große Werkzeuglochwand: Sortieren und ordnen leicht gemacht.

Links zum Segment

Stricken

Das Geschenksockenprojekt für das vorgezogene Weihnachtsfest bei meiner Familie wurde wie durch ein Wunder rechtzeitig fertig. Mein Vater hat sich sehr über die Socken gefreut und sie auch gleich angezogen.

Das Projekt bei ravelry findest Du hier.

Damit ich für die anstehende Reise beschäftigt bin, und das Projekt nicht die Handtasche sprengt, habe ich gleich ein neues paar Sochen angeschlagen. Aus selbstgemischtem, selbstgefärbten und selbstgesponnenem Garn.

Meine Kürbissocken

Und hier geht es zum ravelry- Projekt.

Links zum Segment:

Spinnen

Ich habe mit viel Körpereinsatz kardiert … .hüstel

Nähen

Seit der letzten Folge habe ich viel meiner freien Zeit vor der Mähmaschine verbracht. Ich habe Weihnachtsgeschenke genäht, Accessoires, Kleidung und – Tadaa –eine neue Tasche.

Halstuch mit Bommelborte
Der RTR Crossbody Bag

Hier gibt es meinen Blogpost zur Tasche: RTR Crossbody Bag

Mein Projektheft

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Lost in Translation

Was ist eine Fadendichtung?

Pick des Tages

Du bist Podcasterin? Eine nicht-binäre Podcastperson? Du machst einen eigenen Podcast, besitzt Expertise zu einem besonderen Thema? Dann bist du hier richtig. Wir möchten mit podcasterinnen.org zeigen, wie vielfältig Podcasts sind.

podcasterinnen.org
Screenshot der Startseite von podcasterinnen.org

Link:

podcasterinnen.org

Nachtrag zu Folge #19

  • Ich erkläre, was Jelly Rolls sind
  • Arnim hat bei fydd einen Feed für “Articles of Interest” kuratiert: https://feeds.fyyd.de/Ranthoron/aoi (ab in Euren Podcast Player damit!)
Der Himmel von Bodø

#19 – Über den Einzug des Edelfräuleins und Kleider, die vom Himmel fielen

In der heutigen Folge geht es um ein neues Spinnrad, ein Hochzeitskleid aus Fallschirmseide und Dinge, mit denen ich meine Nähmaschine beschäftigt habe. Außerdem habe ich Euch eine Prise Faserwissen (für den Klugschiss zwischendurch) und einen Podcast-Tipp mitgebracht.

Dies und das

Genäht

… habe ich viel. Taschen und Täschchen, T-Shirts und Pullis UND meinen ersten Quilt (hier geht es zum passenden Blogpost).

Hier ein paar Eindrücke dazu aus meinem Instagram Feed:

Links:

Stricken

Spinnen

Tour de Fleece

Der Einzug des Edelfräuleins

Schon bei meinem ersten Rhinebeck-Besuch 2014, den ich in der 2. Folge dieses Podcasts ausführlich besprochen habe, verliebte ich mich unsterblich in ein Spinnrad. Genauer gesagt in ein handgefertigtes Rad des Spinnradbauers Norman Hall. Noch während meines Rhinebeck-Besuchs, habe ich eine Anzahlung geleistet und mich auf die laaaaaange Warteliste schreiben lassen. Von rund fünf Jahren Wartezeit war die Rede. Während eines USA-Besuchs Ende Oktober habe ich mein Traumrad nun nach Hause geholt. In lauter Einzelteilen. Mehr erfahrt Ihr im Podcast.

Wie man ein solches Rad in seine Einzelteile zerlegt:

 

Frisch gesponnen:

Fiberthermometer unterwegs

Kleider, die vom Himmel fielen

Bei unserer Anreise zu einem Lofoten-Urlaub im September 2017, hatten wir einen Tag Aufenthalt in Bodø und haben bei der Gelegenheit dem dortigen Luftfahrtmuseum einen Besuch abgestattet. Neben einer superspannenden Ausstellung rund um militätische und zivile Luftfahrt (extrem sehenswert!!), gab es tatsächlich auch Textiles zu bestaunen. Ein Exponat aus der Zeit, als Seide kostbar und dem Militär vorbehalten war: Ein Hochzeitskleid aus Fallschirmseide. Eine kurze Recherche ergab – während und auch kurz nach dem 2. Weltkrieg, war das tatsächlich kein Einzelfall. Mehr dazu im Podcast.

Hochzeitskleid aus Fallschirmseide.

Hochzeitskleid aus Fallschirmseide.

Bild eines Brautpaars

Die Braut trägt Fallschirmseide

Weitere Quelle(n):

Lost in Translation

Das Wort “worsted” ist das vermutlich am häufigsten gebrauchte Teekesselchen der Stricksprache – zumindest im Angelsächsischen. Es wird für Garnstärken und auch für eine gewisse Art zu Spinnen verwendet. Aber WOHER kommt es eigentlich? Und woher stammt diese Doppelbedeutung?

Quelle:

Pick des Tages

Articles of Interest ist ein Podcast über die Dinge, die wir anziehen. Es ist eine Mini-Serie innerhalb des  99% Invisible-Podcasts. Jede Episode nimmt sich einen bestimmten Aspekt von Kleidung vor. Karo/Tartan, die wilden Muster von Kinderkleidung oder Taschen in Damenoberbekleidung …. warum sind die nur so winzig und absolut nicht nutzbar?

Links:

 

Moni was Gutes tun?

#18 – Ende der Funkstille

Was bisher geschah

In der ersten Hälfte des Jahres habe ich mein zweites Buch geschrieben – und irgendwie hat mich das vom Podcasten abgehalten:

Dies und das

Ich erzähle ein bisschen über meinen neu erwachten Schreibwaren- und Füllerfimmel und darüber, dass ich das Briefumschläge basteln nicht lassen kann.

 

Stricken

Spinnen

Hilltop Cloud: Der Silk Road Sample Pack als Garn:


Hilltop Cloud: Ynys Mon

 

Hilltop Cloud: Der Schwarze Pfau

 

 

Das rustikale “Seltene-Rasse-Garn”: Campfire

 

Noch mehr Hilltop Cloud: Temple Gradient

 

Der butterige Single aus Dibadu-Fasern: Funnies Single

 

Das Shetlandgarn: Invert or introvert

Fiberthermometer unterwegs

Wenn sich Matrosen und andere Seeleute früher Geschichten vom Meer und ihren Reisen erzählt haben – sie also fleißig Seemansgarn sponnen – tauchte in ihren Beschreibungen langhaarige Meeresgeschöpfe (ob Jungfrau oder nicht), Riesenkraken und Seeschlangen auf. Nach heutiger und sehr nüchterner Betrachtung dürfte es sich dabei wahrscheinlich um Seealgen, Wale, Seehunde, Kraken und anderes Zeug gehandelt haben. Wahrscheinlich hat sich auch ein gerüttelt Maß an Übertreibungen und Prahlerei in ihre Geschichten eingeschlichen. Wer weiß – vielleicht waren  die Seemänner einem Naturphänomen begegnet, das sie nicht zu deuten wussten…

Einem dieser Naturphänomene bin ich auf meiner Reise rund um Svalbard/Spitzbergen begegnet – ich lasse Euch ein bisschen akustisch teilhaben. 🙂

Links:

Lost in Translation

Als das Wort spinster Mitte des 14. Jh in die englische Sprache Eingang fand, verwies der Begriff ursprünglich einfach auf eine Frau, die Garn gesponnen hat. Heute bedeutet es übersetzt soviel wie “alte Jungfer”.

Es geht um die Veränderung in der Bedeutung dieses Begriffs. Die Basis  für dieses Segment ist ein Artikel aus dem Merriam Webster: Word history – Where does the term ‘spinster’ come from?

Außerdem – wer hätte gedacht, dass der Radsport-Fachbegriff “peloton” sich mit “kleines Knäuel” übersetzen lässt? (forjublu auf ravelry, LEO )

Pick der Tages

Die Anachronistin ist ein Blog, das sich der Lebensgeschichte des Freiheitskämpfers Theodor Hespers und seiner Familie widmet – betrachtet mit den Augen der Gegenwart. Die Autorin ist Nora Hespers, Journalistin und Enkelin von Theo Hespers.

“Am 12.12.1903 – vor genau 111 Jahren – wurde mein Großvater geboren: Theodor Franz Maria Hespers. Für mich ist mein Großvater ein Mythos. Eine Heldenfigur. Und jemand, der mein Leben bis heute beeinflusst. Er starb am 09.09.1943 in Berlin Plötzensee – ermordet von den Nazis.”

Sonstiges:

Podcast-Tipps:

 

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